
In Hanau sind die städtischen Ferienspiele gestartet. Oberbürgermeister Claus Kaminsky eröffnete die vierwöchige Veranstaltung, die unter dem Motto „Safari im Großstadtdschungel“ steht und in diesem Jahr 553 Kinder und Jugendliche an fünf Standorten im Stadtgebiet versammelt.
Programmvielfalt von Ausflügen bis Technikworkshops
Das Angebot reicht von Ausflügen in den Wildpark Alte Fasanerie Hanau bis zu zwei Fahrten nach Frankfurt, wo unter anderem der Zoo und das Experiminta ScienceCenter besucht werden. Ergänzt werden die Exkursionen durch Kletteraktionen, Drachenbootfahrten auf der Kinzig sowie Schwimmbadbesuche im Heinrich Fischer Bad. Kurse im städtischen Umweltzentrum und Begegnungen mit Przewalski Pferden auf Campo Pond in Großauheim sind ebenfalls vorgesehen.
Im Kulturforum haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, erste Erfahrungen mit Programmieren, 3D Druck und Plottern zu sammeln. Kreative Angebote greifen das Motto auf: Bei Bastelaktionen entstehen Tiermasken, Kartontiere und selbst gestaltete Safari Ausrüstungen.
Teilnehmerzahl, Zeiträume und Standorte
Insgesamt nehmen 553 Kinder und Jugendliche an den Ferienspielen teil, darunter 14 Inklusionskinder. Die Veranstaltung ist in zwei Phasen gegliedert: die erste Phase läuft vom 6. bis 17. Juli, die zweite vom 20. bis 31. Juli. An fünf Standorten im Stadtgebiet wird ein abwechslungsreiches Programm mit Ausflügen, kreativen Angeboten, Sport und Naturerlebnissen angeboten.
Organisation und Begleitung vor Ort
Die Ferienspiele werden zum dritten Mal in Eigenregie von der Abteilung Familien und Jugendarbeit der Stadt Hanau organisiert. 126 ehrenamtliche Betreuerinnen und Betreuer begleiten die Kinder an den einzelnen Standorten. Zum Abschluss jeder Phase sind an den jeweiligen Standorten Abschlussfeste mit den Familien geplant.
Kaminsky betonte, die Ferienspiele seien seit Jahren ein verlässliches und attraktives Ferienangebot, das unbeschwerte Ferientage, neue Freundschaften und gemeinsame Erlebnisse ermögliche. Er dankte allen, die sich engagieren, und verwies darauf, dass sich die Eigenregie in den vergangenen drei Jahren bewährt habe.
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