Zwischen Rausch und Realität: Ausstellung im Rathaus rückt Alltag von Menschen mit Sucht in den Blick

Zwischen Rausch und Realität: Ausstellung im Rathaus rückt Alltag von Menschen mit Sucht in den Blick
Zwischen Rausch und Realität: Ausstellung im Rathaus rückt Alltag von Menschen mit Sucht in den Blick | Bild: © Stadt Hanau / Moritz Göbel

Unter dem Titel „Zwischen Rausch und Realität“ zeigt das Diakonische Werk Hanau-Main-Kinzig vom 21. Juli bis zum 9. August eine Ausstellung im Foyer des Neustädter Rathauses am Marktplatz. Die Präsentation stellt Lebenswirklichkeiten von Menschen mit Suchterkrankung dar und will zur Auseinandersetzung mit den Anforderungen und Hoffnungen Betroffener anregen.

Thema und Ziel der Ausstellung

Die Exponate und Beiträge bringen Perspektiven aus der ambulanten Suchthilfe zusammen. Gezeigt wird, mit welchen persönlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen Menschen mit einer Suchterkrankung konfrontiert sind. Dabei geht es nicht nur um Problembeschreibungen, sondern auch um Fragen der Prävention, um Unterstützungsmöglichkeiten und um den gesellschaftlichen Umgang mit Sucht und Abhängigkeit.

Eröffnung und Anlass

Eröffnet wird die Schau am Dienstag, dem 21. Juli, um 19 Uhr durch die ehemalige Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck. Die Eröffnung steht im Kontext des Gedenktags für verstorbene Drogengebrauchende. Die zeitliche Platzierung verweist ausdrücklich auf das Erinnern an Betroffene sowie auf die Notwendigkeit, bestehende Hilfsangebote und gesellschaftliche Reaktionen zu diskutieren.

Begleitprogramm und Zugang

Zur Ausstellung gibt es mehrere öffentliche Veranstaltungen: Am Mittwoch, dem 22. Juli, präsentiert MainSlam e. V. um 19.30 Uhr einen Poetry Slam, in dem sich Beiträge dem Thema „Zwischen Rausch und Realität“ widmen. Am Mittwoch, dem 5. August, findet um 18 Uhr ein Vortrag mit anschließender Diskussion unter dem Titel „Kontrollierter Konsum“ statt. Sowohl die Ausstellung als auch die begleitenden Veranstaltungen sind kostenfrei zugänglich.

Die Schau ist während der angegebenen Laufzeit im Foyer des Neustädter Rathauses zu sehen und richtet sich an ein breites Publikum, das sich über Sucht, Unterstützungsmöglichkeiten und gesellschaftliche Verantwortung informieren möchte.

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