
Die Frist zur Einreichung der Wahlvorschläge für die Kommunalwahl und die Wahl des Oberbürgermeisters in Hanau endete am Montag, 5. Januar um 18 Uhr. Beim Wahlamt der Stadt gingen fristgerecht Vorschläge für die Stadtverordnetenversammlung, die Ortsbeiräte, den Ausländerbeirat sowie für die Oberbürgermeisterwahl ein. Über die Zulassung entscheidet der Gemeindewahlausschuss in einer öffentlichen Sitzung am 16. Januar.
Eingereichte Listen für die Stadtverordnetenversammlung
Für die Wahl zur Stadtverordnetenversammlung haben Parteien und Wählergruppen ihre Kandidaten eingereicht. Auf den Listen stehen nach Angaben der Stadt unter anderem die Christlich Demokratische Union Deutschlands CDU, die Alternative für Deutschland AfD, die Sozialdemokratische Partei Deutschlands SPD, Bündnis 90 Die Grünen, die Freie Demokratische Partei FDP, die Bürger für Hanau BfH sowie Die Linke. Außerdem wurden Vorschläge von Bündnis Sahra Wagenknecht Vernunft und Gerechtigkeit BSW, den Freien Wählern FW, Volt Deutschland VOLT und der Gerechtigkeitspartei Team Todenhöfer eingereicht.
Ortsbeiräte und Ausländerbeirat
Für die Ortsbeiräte meldeten Parteien unterschiedliche Listen je Viertel. In Großauheim Wolfgang traten CDU, SPD, Die Grünen, FDP, BfH, Die Linke, FW und die Gerechtigkeitspartei an. Für Steinheim wurden Vorschläge von CDU, SPD, Die Grünen, FDP, BfH, Die Linke und der Gerechtigkeitspartei eingereicht. In Klein Auheim kandidieren CDU, SPD, Die Grünen, FDP und BfH. Für Mittelbuchen liegen Listen von CDU, SPD, Die Grünen, FDP und der Mittelbuchener Alternative Liste MAL vor. In der Innenstadt bewerben sich CDU, SPD, Die Grünen, FDP, BfH, Die Linke, FW und die Gerechtigkeitspartei. In Kesselstadt sind CDU, SPD, Die Grünen, FDP, BfH, FW und die Gerechtigkeitspartei vertreten. Im Nordwesten treten CDU, SPD, Die Grünen, FDP, BfH, Die Linke, FW und die Gerechtigkeitspartei an. In Lamboy Tümpelgarten reichen CDU, SPD, Die Grünen, BfH, FW und die Gerechtigkeitspartei Vorschläge ein.
Für den Ausländerbeirat wurden nach Angaben der Stadt Wahlvorschläge von der SPD sowie von der Gerechtigkeitspartei eingereicht.
Kandidaten für das Amt des Oberbürgermeisters und weiteres Verfahren
Zur Wahl des Oberbürgermeisters am 15. März haben mehrere Bewerber ihre Kandidatur angemeldet. Auf den Listen stehen Isabelle Hemsley für die CDU, Dr. Maximilian Bieri für die SPD, Sascha Feldes für Die Grünen, Henrik Statz für die FDP, Jochen Dohn für Die Linke und Khurrem Akhtar für die Gerechtigkeitspartei. Sollte keine Kandidatin und kein Kandidat die erforderliche Mehrheit erhalten, ist eine Stichwahl am 29. März vorgesehen.
Der Gemeindewahlausschuss trifft seine Entscheidung über die Zulassung der eingereichten Wahlvorschläge in einer öffentlichen Sitzung am Freitag, 16. Januar. Bis zu dieser Entscheidung können Wahlvorschläge nach Angaben der Stadt ganz oder teilweise zurückgenommen werden.
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