
Der 25. Stadtlauf in Hanau soll am Freitag, 18. September, stattfinden und wieder für soziale Zwecke starten. Für die Jubiläumsausgabe wurden die verfügbaren Startplätze auf 4.000 erhöht, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer laufen für die Frauenhäuser in Hanau und Wächtersbach. Die Anmeldung beginnt am 15. Juni und es gibt erstmals die Möglichkeit, ausschließlich zu spenden ohne selbst zu starten.
Strecke und Ablauf
Der Lauf führt über eine sechs Kilometer lange Strecke mit Start und Ziel wie gewohnt auf dem Marktplatz. Der Startschuss fällt um 17 Uhr. Teilnehmen können Einzelstarterinnen und Einzelstarter sowie Vereine, Betriebssportgruppen und andere Teams. Im Vorjahr war die Veranstaltung ausgebucht, deshalb wurde die Zahl der Startplätze im Vergleich zu vorher erhöht.
Spendenziel und Teilnahmebedingungen
Die Teilnahmegebühr beträgt 12 Euro. Nach Angaben der Organisatoren wird der Betrag vollständig an die Frauenhäuser in Hanau und Wächtersbach weitergegeben. Wer nicht selbst läuft, kann den Benefizzweck erstmals auch allein durch eine Spende unterstützen. Als Zeichen der Unterstützung wird außerdem eine symbolische Startnummer angeboten.
Vertreter der Stadt und des Landkreises betonen den gesellschaftlichen Zweck des Laufs. Oberbürgermeister Claus Kaminsky bezeichnete den Lauf als sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen und für Solidarität mit den Betroffenen. Der Landrat des Kreises Main Kinzig, Thorsten Stolz, nannte die Veranstaltung mehr als ein Sportereignis und hob hervor, dass sie Menschen aus der gesamten Region zusammenbringe und gemeinsame Verantwortung sichtbar mache. Stadträtin Isabelle Hemsley verwies auf die unverzichtbare Arbeit der Frauenhäuser. Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri betonte die besondere Verbindung von Bewegung, Gemeinschaft und sozialem Engagement.
Begleitprogramm zu digitaler und sexualisierter Gewalt
Bereits am Donnerstag, 18. Juni, findet eine Podiumsdiskussion zum Thema Digitale und sexualisierte Gewalt statt. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr in der Familienakademie der Kathinka Platzhoff Stiftung in der Wallonischen Ruine. Beratungsstellen, Opferschutzorganisationen, Vertreterinnen von Frauenhäusern und Vertreter der Anwaltschaft wollen Ursachen, Auswirkungen und Handlungsmöglichkeiten erörtern. Themen sind unter anderem Hassnachrichten, Bedrohungen, Stalking und die Verbreitung von Deep Fakes sowie rechtliche Schutzlücken und politischer Handlungsbedarf. Die Teilnahme ist kostenfrei und eine kurze Rückmeldung zur besseren Planbarkeit wird erbeten. Bei schlechtem Wetter ist die Agora im Stadthof als Ausweichort vorgesehen.
Der Stadtlauf verbindet nach den Angaben der Organisatoren sportliches Engagement mit einem konkreten sozialen Zweck. Der Veranstaltungszeitraum umfasst die Anmeldephase ab Mitte Juni sowie das Programm mit Informationsangeboten im Vorfeld des Laufs.
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