
In der Wilhelmsbader Allee sind in den vergangenen Tagen sechs neue Verkehrsinseln installiert worden. Der städtische Eigenbetrieb Hanau Infrastruktur Service hat die baulichen Maßnahmen umgesetzt, um hohe Geschwindigkeiten und riskante Fahrmanöver zu erschweren und die Lebensqualität für Anwohnerinnen und Anwohner zu verbessern.
Neue bauliche Eingriffe zur Verkehrsberuhigung
Die Verkehrsinseln sollen laut Stadt dauerhaft dafür sorgen, dass die Allee nicht mehr als Schauplatz für rücksichtsloses Fahrverhalten genutzt wird. Die Anlagen reduzieren geradlinige Beschleunigungsstrecken und zwingen zu geringeren Geschwindigkeiten. Ziel ist es, Lärm und Gefahrensituationen in dem Wohnbereich zu verringern.
Kontrollen und Auswirkungen
Die Stadt betont, dass die baulichen Maßnahmen Teil eines kombinierten Vorgehens sind. Ordnungsamt und Landespolizei führen weiterhin Kontrollen durch, ergänzend zu den Verkehrsinseln. Die verantwortliche Stadträtin Isabelle Hemsley erklärte, man setze bewusst bauliche Grenzen und werde Kontrollen und Eingriffe so lange fortsetzen, bis die Störungen durch Poser und Raser nicht mehr auftreten.
Einbindung in ein größeres Konzept
Die Maßnahmen an der Wilhelmsbader Allee sind nach Angaben der Stadt Bestandteil eines weiterreichenden Konzepts. Neben den Inseln wurden bereits an anderen Stellen, etwa am Park und Ride Parkplatz Wilhelmsbad, Eingriffe vorgenommen. In der Innenstadt setzt die Stadt verstärkt auf Polleranlagen, um sensible Bereiche für Fußgängerinnen und Fußgänger zu schützen und unerwünschte Fahrzeugbewegungen zu unterbinden.
Die Stadtverwaltung begründet das Vorgehen mit dem Schutz der Anwohnerinnen und Anwohner und verweist auf den Wunsch nach Ruhe, der in Wohngebieten besonders in der Weihnachtszeit ausgeprägt sei.
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